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1 Untersuchte Bodenparameter in Russland

  • Nitrat (NO3)
  • Kalium
  • Phosphor
  • Humus (nasse Veraschung nach ARINUŠKINA 19702)
  • Bodenfeuchte (mobile TDR-Sonde)
  • Eindringtiefe (Penetrometer)

1.1 Organische Substanz nach TJURIN1

Die Humusgehaltbestimmung durch die Volumenmethode nach TJURIN baut i.W. auf der Beschreibung von ARINUŠKINA 1970 auf, wobei hier auf die Zugabe eines Katalysators verzichtet wird. Dabei wird folgendes Verfahren angewendet:

  1. Zur Bodenanalyse nimmt man 0,3 g einer vorbereiteten Probe (wie vorbereitet??). Diese Menge ist bei Humusgehalten zwischen 0,6-0,8 % und 12-13 % ausreichend. Bei größeren oder geringeren Humusmengen muss die Probenmenge dementsprechend geändert werden.
  2. Die Probe wird in einem 100-ml-Erlenmeyerkolben mit 20 ml 0,4

2 Untersuchte Bodenparameter in Deutschland

2.1 Trockenrohdichte / Lagerungsdichte

Trockenrohdichte wird häufig auch als Lagerungsdichte bezeichnet. Die Bestimmung ist somit gleich.

Die Volumenprobe (Stechzylinderprobe: d=8 cm; h=5 cm; V=251,33 cm3) wird bei 105°C im Trockenschrank bis zur Gewichtskonstanz getrocknet und zum Volumen ins Verhältnis gesetzt. Sie wird in g/cm'^3^] angegeben.

Vgl. DIN ISO 11272

2.2 Effektive Lagerungsdichte

Die effektive Lagerungsdichte berücksichtigt den Tonanteil im Boden, durch dessen Quell- und Schrumpfungsprozesse die Dichte des Bodens einer kontinuierlichen Änderung unterliegt. Sie wird nach der Formel

\mbox(1) \qquad Ld = \rho_t + 0,009 \cdot T
 Ld      effektive Lagerungsdichte [g·cm-3]
 \rho_t      Trockenrohdichte [g·cm-3]
 T       Tongehalt [Masse-%]

berechnet. Obwohl die Kornfraktionen in Vol.-% vorliegen, kann der Wert zur Berechnung genommen werden, da die Unterschiede zwischen Vol.- und Masse-% minimal sind und sich beim Ergebnis nur im 10-3-Bereich widerspiegeln. Da so eine Genauigkeit bei den Ergebnissen zur Trockenrohdichte nicht besteht, ist dies hier vernachlässigbar.

Quelle: BARSCH et al. (2000) bzw. AG BODEN (2005)

2.3 Porenvolumen

Das Porenvolumen n berechnet sich aus Lagerungsdichte (Trockenrohdichte) und Festsubstanzdichte (Kornrohdichte).

\mbox(2) \qquad n = \left( 1 - \frac{\rho_t}{\rho_s} \right) \cdot 100
 n     Porenvolumen [Vol.-%]
 \rho_t    Trockenrohdichte [g·cm-3]
 \rho_s    Kornrohdichte [g·cm-3]

Sollte die Kornrohdichte (\rho_t) nicht bekannt sein, kann man auch eine mittlere Kornrohdichte von 2,65 g·cm-3 (Quarz) annehmen (unter der Voraussetzung, dass der Gehalt an organischer Substanz gering ist).

Quelle: DIN 19683-13

2.4 Organische Substanz

Glühverlust

Etwa 5g Feinerde werden bei 105°C im Trockenschrank bis zur Gewichtskonstanz getrocknet und gewogen. Dann wird die Probe bei 550°C im Muffelofen bis zur Gewichtskonstanz geglüht. Die Berechnung des Glühverlusts erfolgt nach folgender Gleichung:

\mbox(3) \qquad V_{gl} = \frac{\left(m_d - m_{gl} \right)}{m_d} \cdot 100
 V_{gl}    Glühverlust [Masse-%]
 m_d     Gewicht des ofentrockenen Bodens [g]
 m_{gl}    Gewicht des geglühten Bodens [g]

Vgl. DIN 19684-3 (noch zu prüfen, ob in DIN-Vorschrift gleiche Formel steht - Vorlage für diese Formel war DIN 18128)

2.5 pH-Wert

2.6 Elektrische Leitfähigkeit

2.7 Korngrößenverteilung

LASER-Beugung

2.8 Carbonatgehalt

nach Scheibler

  • gasvolumetrische Messung des durch Kontakt des Carbonats mit HCl freigesetzten CO2

3 Anmerkungen

1 ORLOV, D. S. & N. M. GRINDEL' (1967): Spektrofotometričeskoe opredelenie soderžanija gumusa v počve. - In: Počvovedenie. Jg. 1967, 1, 112-122. Moskau.

2 ARINUŠKINA, E. V. (1970): Rukovodstvo po chimičeskomu analizu počv. Moskau.

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Letzte Änderung dieses Artikels: May 19, 2009, at 09:33 AM